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Den 8.01., 09.
und 10.01. verbrachten wir zur Erholung und Neustrukturierung in Santiago.
Am 10.01. 2005 fuhren wir, nachdem wir Reinhard Thoma und Alfred Florian
mittags nach Österreich verabschiedet hatten (beide hatten ihren
Urlaub leider beendet) um 21.00 Uhr (wie könnte es anders sein) mit
einem Salon Carma wieder nach Copiapo. Mehr oder weniger ausgeruht erreichten
wir die Bergbaustadt am Morgen des 11.01. gegen 8.00 Uhr. Verschiedene
Erledigungen (Leihwagenübernahme, packen, einkaufen etc.) schlossen
sich an diesem Tag an. Früh am Morgen des 12.01. brachen Kurt und
ich mit den zwei angemieteten 4x4 Toyota Hilux PickUp`s von Copiapo aus
nach Antofogasta auf und erreichten die Stadt nach 650km langer und knapp
6 stündiger Hitzefahrt auf dem Panamerican Highway um etwa 11.00
Uhr, während Wilfried mit Herbert, Reinhard und Siegfried zum Ojos
del Salado fuhr um uns von dort aus über mögliche Entwicklungen
auf dem Laufenden zu halten. Nachdem wir uns anschließend um die
Abholung des dritten PickUp`s und den Essenseinkauf für die kommenden
Tage gekümmert hatten, fuhren wir zum außerhalb der Stadt gelegenen
Flughafen um unsere einfliegenden Freunde zu empfangen. Perfekt und absolut
planmäßig landeten Dirk, Jochen, Roland und Thomas nach ihrem
Flug mit Lan Chile mit Zwischenlandung in Santiago de Chile in Antofogasta.
Nach einer herzlichen Begrüßung mit den Jungs und
der anschließenden Fahrt in die Stadt, bezogen wir erst einmal Stellung
in unserem Hotel. Bei einem kühlen Schoop (chilenischer Begriff für
Bier) und dem ein oder anderen Pisco Sauer (chilenisches, alkoholisches
Nationalgetränk) an der Hotel eigenen Bar schlossen sich nun Erzählungen
von unserem und dem Erleben des restlichen Teams der vergangenen Wochen
in Deutschland an. Da sich die Mitarbeiter von Lan Chile wie immer offensichtlich
sehr viel Mühe mit Ihren Fluggästen gegeben hatten (Jochen war
sogar Buissenes Class geflogen und noch voller des Lobes) waren alle trotz
des langen Fluges ausgeruht und recht entspannt. So wurde es, trotzdem
wir uns für den nächsten Morgen eine frühe Abfahrt vorgenommen
hatten noch eine lange und lustige Nacht der Berichte und der Planungen
für die anschließenden Tage. Der 13.01. führte unseren
kleinen Konvoi zunächst weiter Richtung Norden und einer Fülle
neuer Eindrücke. Besichtigten wir noch am frühen Morgen eine
verlassen Minenstadt und anschließend die größte Kupfermine
der Welt, trafen wir in den Bergen schon wenig später auf ursprünglichste
Andendörfer mit liebenswerten, freundlichen Menschen, sowie etwas
später auf eine große Herde Guanackos, die unsere Anwesenheit
nicht nur nicht störte, sondern die uns zutraulich beschnupperten.
Den regnerischen Abend (in ChuiChui hatte es an diesem Tag zum ersten
Mal seit 20!! Jahren geregnet) verbrachten wir in unseren im Schutz einer
Felswand aufgestellten Zelten.
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